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Der etwas andere Generationen Vertrag

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Seit Mitte diesen Jahres bin ich für Pro Senectute (Schweizerische Non Profit Organisation für ältere Menschen) als Trainer im Fitnessbereich tätig. Dies geschieht aus reiner Überzeugung und im Zuge von Freiwilligenarbeit. Ich sorge dafür, dass die Teilnehmer/innen auch in ihrem Alter auf schonende Art und Weise (auch wenn das nicht von allen so empfunden wird) Kraft aufbauen, physisch und psychisch fit und beweglich bleiben. Das führt im Endeffekt dazu, dass sie lange mobil bleiben und in der Lage sind selbständig in ihren eigenen vier Wänden zu leben. Das wiederum entlastet ihre Nachkommen, unser Gesundheits- und Sozialsystem sowie  alle Steuerzahler. Es ist also eine durchaus sinnvolle Sache und meine Art dem Generationen Vertrag gerecht zu werden.


Und was habe ich davon, wenn es sich monetär nicht lohnt? Viel, sehr viel sogar! Da wäre zum Beispiel:
- Die Dankbarkeit der Turner/inne, dass sich jemand die Zeit nimmt, sie zu unterrichten
- Ihr Respekt, dass ich all die "Hürden" gemeistert habe, um sie überhaupt trainieren zu dürfen (mehr dazu auch weiter unten)
- Das ehrliche und offene Feedback der Senior/innen nach jeder einzelnen Stunde, an dem ich persönlich wachsen kann
- Strahlende und fröhliche Gesichter von der ersten bis letzten Minute, von der Begrüssung bis zur Verabschiedung
- Es ist ein gutes Gefühl, der Gesellschaft auch mal etwas zurückzugeben

Ja, in der Tat, die Ausbildung zum Pro Senectute Trainer ist nicht ganz ohne. Als erstes muss ein aktueller Nothelferkurs vorgelegt und (kantonsabhängig) drei Lektionsbesuche bei gewählter Sportart nachgewiesen werden können. Nach einem Bewerbungsgespräch geht es in eine mehrtägige Kern- und Fachausbildung. Diese wird abgeschlossen mit einer Prüfung und einem Bewertungsgespräch mit dem Instruktor. Ab dem Zeitpunkt erhält man den eidgenössischen esa (Erwachsenensport) Ausweis, jedoch noch nicht die Zulassung von Pro Senectute. Dafür müssen (kantonsabhängig) mindestens drei begleitete Lektionen durchgeführt werden, bevor ein Instruktor die vierte dann noch offiziell abnimmt.

Dazu muss man aber auch sagen, dass die Leiter/inne so optimal auf ihre Aufgabe vorbereitet werden und der Qualitätsstandart entsprechend hoch ist. Alle die so eine Ausbildung durchlaufen und mindestens alle zwei Jahre eine diesbezügliche Weiterbildung besuchen, um die Zulassung zu erneuern, profitieren persönlich auch davon. So gibt es einige Parallelen zu meinen anderen Training, das ich anbiete.

Ich bin überzeugt, dass es eine gute Sache ist, Menschen bis ins höchste Alter durch fordern zu fördern. So hat sich Pro Senectute auf die Fahne geschrieben, es diesen Menschen zu ermöglichen, als mitgestaltende und wertgeschätzte Mitglieder unserer Gesellschaft leben zu können.

Ps: Nach der Ausbildung zum Nordic Walking Intruktor auf dem esa Level, bin ich dran die Pro Senectute Bedingungen zu erfüllen. Ziel ist es auch hier eine Gruppe zu leiten.



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