Résumé 2017 - ein Hoch auf funktionales Training! - Blog Beiträge - Sportliche Seite

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Résumé 2017 - ein Hoch auf funktionales Training!

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Herausgegeben von in Training ·

Vor rund einem Jahr habe ich mein Krafttraining komplett umgestellt, weg von ausschliesslich Eisen stemmen hin zum funktionalen Körpergewichttraining (Neudeutsch: Bodyweight Training).

Kurzfazit:
Nicht massiger aber stärker, nicht schwerer sondern definierter, weg von Verletzungsanfälligkeit hin zu mehr Gelenk- und Rückenstabilität
oder
schneller, gesünder, stärker, schlanker

Zurück auf Feld 1. Bedingt durch mein Training mit schweren Gewichten haben sich bei mir vermehrt die Gelenke (insbesondere Handgelenke) sowie mein Rücken (speziell im Lendenwirbelbereich) mit Schmerzen gemeldet. Dies hat dazu geführt, dass ich mein gewohntes Training in Sachen Intensität reduzieren musste, sprich mit niedrigeren Gewichten auskommen musste. Dies wiederum hat sich negativ auf meine angestrebten Trainingsziele ausgewirkt. Meine Form ist also zu der Zeit stagniert. Die Beschwerden haben sich auch im Alltag, nicht Krafttraining spezifischen Aktivitäten gezeigt, sei das bei der Ausführung anderer Sportarten oder im Bürojob.

Wie sollte ich mit dem umgehen? Ich habe Bewegungsdrang, will mich auspowern, an mein Limit gehen und die Grenzen nach oben verschieben. Auf der anderen Seite war ich mir selber zu wertvoll und meine Körperwahrnehmung zu ausgeprägt um im gleichen Stil weiterzumachen ...

Die Lösung fand ich im funktionalen Training. Diese Trainingsvariante fokussiert sich auf Bewegungsabläufe die zum einen denjenigen aus dem Alltag nachempfunden sind und zum andern mehr als eine Muskelgruppe und Gelenke gleichzeitig in Anspruch nimmt. Dies führt automatisch dazu, dass auf geführte Trainingsgeräte komplett verzichtet und das Trainingsgewicht reduziert werden muss, dass mit viel mehr Körperspannung gearbeitet werden muss, die einzelnen Muskelgruppen zusammen arbeiten müssen und nicht mehr das Gym sondern der Globus zum Ort des Geschehens wird.

Wie trainiere ich also aktuell und welche Philosophie gebe ich meinen Gruppenkursen und Personaltrainings weiter?
Die Hantelscheiben tausche ich meistens ein gegen mein Körpergewicht. Es gibt 1'000 verschiedene Varianten von Liegestützen (kniend bis hin zu Handstand oder einarmig), Klimmzügen (unterstützt von Gummibändern bis hin zu superslow), Kniebeugen (Sumo Squats auf den Zehenspitzen bis hin zu einbeinigen auf instabilen Unterlagen), Planks (knee 2 ellbows bis hin zur Super-Plank) oder Rumpfbeugen (Unterstützte durch Gummibänder bis hin zur Dragon Flag). Das schöne daran ist, dass ich meine persönlichen Kilos immer und überall dabei habe, sei es im Wald, im Urlaub, im Hotel, zu Hause, im Wellnessweekend ... no more excuses.
Das Übungsportfolio lässt sich exponentiell erweitern, setzt man zusätzlich einfache Hilfsmittel wie Gummibänder (Mini- und Powerbands), Schlingen (z.B. TRX-Bänder), Medizinbälle, instabile Unterlagen, oder simple, gefüllte Wasserflaschen ein.
Zwischenzeitlich spiele ich auch noch mit unterschiedlichen Trainingsvarianten wie z.B. HIIT oder Myo Reps.

Wie weiss ich dass der eingeschlagene Weg der richtige ist? Dass es meinen Gelenken und Rücken besser geht, habe ich schnell gespürt. Das eine oder andere positive Aha-Erlebnis im Alltag hat mich obendrauf in meinem Tun bestärkt. Das "alleine" war mir aber als ehrgeiziger Bewegungsmensch nicht genug also habe ich die Probe auf das Exempel gemacht. Ich habe ein Training mit meinen alten, schweren Gewichten durchgeführt und ... sensationell ... ich war selbst überrascht. Da konnte ich doch mit Kurzhanteln Bankdrücken durchführen, wie in meinen besten Tagen zuvor nicht.

Schreiben kann ich noch viel, ausprobieren musst du es selbst.
Gerne unterstütze ich dich dabei.



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